Blogger.com und Kommentare

oder

Sie kriegen dich am Ende doch

Meine Frau liest in letzter Zeit in einer Reihe von Blogs. Wie das in Zeiten von Web 2.0 nun mal so ist, will sie sich auch aktiv beteiligen und Kommentare schreiben. Der Mist ist bloß: die meisten der Blogs die sie liest, sind auf Googles Blogger.com gehostet. Habt ihr mal versucht auf so einem Blog einen Kommentar zu hinterlassen ohne einen Account bei Google, LiveJournal, AIM, TypePad oder ein Blog das auf wordpress.com gehostet ist zu haben? Einfach E-Mail-Adresse und Name eingeben geht nämlich nicht. Was für eine Kacke. Ich frage mich, was das soll. Hier wird das Oligopol von Google und Microsoft gnadenlos ausgenutzt. „Wenn du bei uns mitmachen willst, gib uns deine Daten.“

Die letzte Option ist dann nur OpenID. Aber nur um einen Kommentar in einem Blog zu hinterlassen, gleich einen OpenID-Account einrichten zu müssen, finde ich auch recht heftig. Dem unbedarften Internetuser ist die Einrichtung einer OpenID z.B. my myopenid.com garantiert zu kompliziert. Außerdem steht über den Kommentaren bei Blogger.com dann die nicht besonders schicke OpenID irgendwas.myopenid.com. Häßlich! Als Alternative bleibt dann nur eine eigene Domain, auf der man im Header der Standardseite folgendes einfügt:

<!-- OpenID -->
<link rel="openid.server" href="http://www.myopenid.com/server" />
<link rel="openid.delegate" href="http://irgendwas.myopenid.com/" />

Genau das habe ich dann auch für meine Frau gemacht und so kann Sie mit der OpenID tialotta.de ihre Kommentare auf Blogger.com hinterlassen. Was für ein Gefrickel!