Next ADI veröffentlicht

Gute Neuigkeiten! Wir haben Next Active Directory Integration auf  wordpress.org veröffentlich. Etwas später als ursprünglich erhofft, aber es sollte ein gutes Release werden.

Next ADI ist ein kompletter Rewrite von ADI und hat einige neue coole Features wie den Multisite Support und Single Sign On (SSO). Du kannst Next ADI hier herunterladen.

Auch wenn Next ADI kostenlos verfügbar ist, hoffen wir, dass Du eine Support Lizenz erwirbst, damit wir unsere Arbeit an Next Active Directory Integration fortsetzen können. Für ADI 1.x gibt es keinen Support mehr.

Next Active Directory Integration

In der letzten Zeit hat sich bei ADI nicht viel getan. Hauptsächlich Bugfixes und notwendige Anpassungen wurden vorgenommen. Doch jetzt geht’s ab!

Multisite Network Support

Schon seit langem werde ich immer wieder gefragt, wann ADI denn endlich WordPress Multisite Networks unterstützt. Die Idee fand ich schon immer gut und das Feature steht somit schon seit Jahren auf meiner To-Do-Liste. Aber ich wollte es dann auch gleich richtig machen, also klotzen und nicht kleckern.

Hinter Next ADI steht nun ein Team

Um eine vernünftige Multisite-Network-Unterstützung in ADI zu realisieren, ist viel Arbeit erforderlich und der bestehende Code ist auch in die Jahre gekommen und schlecht wartbar. Daher habe ich beschlossen, ADI nicht mehr alleine zu entwickeln und zu betreuen. Gemeinsam mit meinen Kollegen von der NeosIT GmbH heben wir ADI mit der Version 2.0 auf eine neue Ebene. In den vergangenen Monaten wurde ADI komplett neu geschrieben und befindet sich derzeit in einer pre-alpha-Phase.

Wenn ihr mehr über Next ADI erfahren wollt, dann lest bitte Schakkos Blogbeitrag, in dem er schon ein paar Neuerungen ausplaudert.

Wie geht es nun weiter mit Next ADI?

Wir wollen keine Geheimniskrämer sein. Daher hier unser Zeitplan für die nächsten Wochen:

  • 07.04.2016: Veröffentlichung einer alpha-Version von ADI 2.0 auf GitHub
  • 11.04.2016: Weitere Informationen auf unser Website neos-it.de
  • 12.04.2016: Ankündigung im WordPress-Forum
  • 13.05.2016: Microsite geht online
  • 17.05.2016: ADI 2.0 wird auf WordPress.org veröffentlicht

Während dieser Zeit geht die Entwicklung natürlich immer weiter voran und wir werden testen, testen und testen.

Zugriff per ODBC auf Lexware financial office pro/premium

Der Zugriff auf die Datenbank von Lexware financial office pro oder premium ist standardmäßig nicht möglich. Alllerdings geht es mit dem hier gezeigten Vorgehen dennoch. Konkret geschieht dies, indem wir eine ODBC-Datenquelle einrichten.

Das hier geschilderte Verfahren wurde mit Lexware financial office pro 2013 bis 2017 erfolgreich getestet.

Achtung
Auch wenn mit dem hier beschriebenen Verfahren ein Schreibzugriff auf die Lexware-Datenbank möglich ist, sollte dies nicht geschehen, da ansonsten die Integrität der Daten im komplexen Schema gefährdet ist.

Benötige Werkzeuge

  • Sybase SQL Anywhere Database Client (http://www.sybase.de/detail?id=1087327
  • SAP SQL Anywhere 16.0 Client Software (http://scn.sap.com/docs/DOC-35857)
  • Optional: Microsoft Access, OpenOffice Base oder ähnliches

Die Client-Software SAP SQL Anywhere 16.0 muss installiert werden. Auf einem 64-Bit System müssen die ODBC-Treiber sowohl für 64-Bit als auch 32-Bit installiert werden. Nach der Installation stehen nun zwei ODBC-Datenquellen-Administrationstools, je eines für 32-Bit und 64-Bit, zur Verfügung. Außerdem haben wir nun die Administrationsoberfläche „Sybase Central“.

Schritt 1: Ermitteln des Benutzerkennworts

Auf einem System, auf dem der Lexware Client eingerichtet ist, existiert auch eine ODBC-Datenquelle namens „LXSYDSN“. Mit dieser Datenquelle können wir uns mit dem globalen Teil der Lexware-Datenbanken verbinden, nicht jedoch mit den Datenbanken für die jeweiligen Firmen/Mandanten.

  1. Sybase Central starten
  2. Mit Datenbank verbinden (Schema anzeigen und bearbeiten oder eine Datenbank warten).
    Sybase Central Startseite
  3. Im Dialog „Mit einer SQL Anywhere-Datenbank verbinden“
  4. Authentifizierung: Datenbank
    Benutzer-ID: _login_
    Kennwort: 92ab346d1c02cffc
    eingeben.
  5. Aktion: „Mit einer laufenden Datenbank auf einem anderen Computer verbinden“ auswählen
  6. Auf Suchen klicken und den Server lxdbsrv auswählen
  7. Auf Verbinden klicken
    Mit einer SQL-Anywhere-Datenbank verbinden
    Die Nachfolgende Fehlermeldung „Der angegebene Benutzer hat keine DBA-Berechtigung. Einige Funktionen sind deaktiviert“ können wir einfach wegklicken und ignorieren.
  8. Nach dem Verbindungsaufbau klicken wir im doppelt auf Tabellen
    Auswahl Tabellen
    und
  9. öffnen mit einem weiteren Doppelklick die Tabelle LXG_USER. (Tipp von Stefan: Falls wir keinen Zugriff auf die Tabelle haben, öffnen wir statt der Tabelle die Ansicht/View LXG_VIEW_USER.)
  10. Im Reiter Daten können wir nun die Daten der Tabelle einsehen.
  11. Wir notieren uns den Wert für PASSWORD des Users mit USER_ID 0 in.

Schritt 2: Erstellen der ODBC-Datenquelle

Nun haben wir alle Informationen beisammen und können die ODBC-Datenquelle anlegen. Auf einem 64-Bit-System verwenden wir dafür das Tool „ODBC-Datenquellen-Administrator (64bit)“, auf einem 32-Bit-System entsprechend „ODBC-Datenquellen-Administrator (32bit)“.

Im Reiter „Benutzer-DSN“ klicken wir auf Hinzufügen und wählen den Treiber SQL Anywhere 16 aus. Nach einem Klick auf Fertig stellen öffnet sich der Dialog „ODBC-Konfiguration für SQL Anywhere“. Ins Feld Datenquellenname auf dem Reiter „ODBC“ geben z.B. Lexware ein.
ODBC-Einrichtung

Nun wechseln wir auf den Reiter „Login“. Und füllen die Felder wie folgt aus:
  1. Authentifizierung: Datenbank
  2. Benutzer-ID: U0
  3. Kennwort: Hier gehört das im Schritt 1 ermittelte Kennwort hinein.
  4. Aktion: Eine Datenbank auf einem anderen Computer starten und …
  5. Datenbankdatei: In dieses Feld muss der Pfad zur Datenbankdatei lxcompany.db der zu öffnenden Firma eingetragen werden. Dabei ist zu beachten, dass der Pfad aus Sicht des Servers, nicht des Clients gesetzt wird. (z.B. C:\ProgramData\Lexware\professional\Datenbank\F2\lxcompany.db für den zweiten Mandanten/die zweite Firma im System).
  6. Chiffrierschlüssel:
  7. Datenbankname: Analog zum Eintrag im Feld Datenbankdatei, ist hier die entsprechende Datenbank, also F1, F2, Fx einzutragen.
  8. Servername: LXDBSRV
  9. Host: DNS-Name oder IP-Adresse des Datenbankrechners im Netz
  10. Port: oder 2638

ODBC-Login-Daten

Auf dem Reiter „ODBC“ kann man nun die Verbindung testen. Ist der Test erfolgreich, schließen wir das Fenster mit OK. Uns steht nun eine neue ODBC-Datenquelle zur Verfügung, auf die wir mit Tools wie Microsoft Access, Excel, OpenOffice Base oder eigenen Programmen zugreifen können.Übersicht ODBC-Datenquellen

SOLVED: WLAN-Schwäche beim Acer 5739

Gestern haben wir ein neues Notebook in die Familie Steindorff integriert. Ein Acer 5739 hat den Weg in unsere Hallen gefunden und sollte nun auch im WLAN aktiv dabei sein und in der Gegend rumfunken dürfen. Aber da lag das Problem: es klappte nur in unmittelbare Nähe zur Antenne des WLAN-Routers. Sobald man sich in mehr als drei Metern Entfernung befand, war Schluss. Die Verbindung brach zusammen und ein erneutes Verbinden aus dieser Entfernung war nicht möglich. Das verblüffende dabei ist, dass das Funknetz korrekt erkannt wird und auch eine „gute“ Signalstärke angezeigt wurde. Doch das Verbinden ging in die Hose. Nachdem ich alles mögliche, von neuen Treibern, über Kanaleinstellungen, bis hin zum Durchforsten des Notebooks nach störender Software probiert habe, bin ich im Acer Userforum auf die Lösung gestoßen. Am WLAN-Modul (Intel WiFi 5100) mussten nur die beiden Antennenkabel vertauscht werden. Nachdem ich das Gehäuse vorsichtig geöffnet, die winzigen Käbelchen gelöst und dann vertauscht hatte, lief das WLAN wie eine Eins.

Diese Lösung hat mich verblüfft und ich würde gerne wissen, warum das etwas gebracht hat. Vielleicht hat ja jemand eine Idee. Auf jeden Fall muss Acer seine Qualitätskontrolle verbessern, denn wie das Userforum zeigt, bin ich nicht der einzige, der dieses Problem hatte.

Das Courier – Das Ende meiner Suche?

Seite geraumer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Gerät, dass mein analoges Time/system-Kalender-Planungs-Notizbuch-Dingens ersetzen kann. Ich hatte schon vor Jahren die Hoffnung, dass Time/System mit dem Anoto-Pen eine Lösung parat hat. Damit sollte man mit einem Stift in den Kalender schreiben können, während der Stift dies aufnimmt und später an den PC überträgt, um die Einträge später z.B. in Outlook parat zu haben. Theoretisch geht das auch alles und u.a. Logitech hat mit dem IO und IO2 entsprechende Produkte auf den Markt gebracht, pflegt diese aber nicht weiter. Das ganze ist eine Einbahnstraße. Ich brauche also ein Gerät, das wie ein Papier-Zeitplaner à la FiloFax oder Time/system zu bedienen ist, aber digital funktioniert.

Und genau so etwas scheint Microsoft unter dem Namen „Courier“ gerade zu entwickeln. Jetzt kommt es nur noch darauf an, dass daraus auch wirklich ein Produkt wird. Ersten Gerüchten zufolge, soll es im dritten oder vierten Quartal 2010 auf den Markt kommen, aber das glaube ich nicht so recht. Aber egal: wenn es das Ziel meiner Suche sein sollte, so warte ich gerne auch noch ein weiteres Jahr.

Weitere Infos findet ihr bei engadet.

Blogger.com und Kommentare

oder

Sie kriegen dich am Ende doch

Meine Frau liest in letzter Zeit in einer Reihe von Blogs. Wie das in Zeiten von Web 2.0 nun mal so ist, will sie sich auch aktiv beteiligen und Kommentare schreiben. Der Mist ist bloß: die meisten der Blogs die sie liest, sind auf Googles Blogger.com gehostet. Habt ihr mal versucht auf so einem Blog einen Kommentar zu hinterlassen ohne einen Account bei Google, LiveJournal, AIM, TypePad oder ein Blog das auf wordpress.com gehostet ist zu haben? Einfach E-Mail-Adresse und Name eingeben geht nämlich nicht. Was für eine Kacke. Ich frage mich, was das soll. Hier wird das Oligopol von Google und Microsoft gnadenlos ausgenutzt. „Wenn du bei uns mitmachen willst, gib uns deine Daten.“

Die letzte Option ist dann nur OpenID. Aber nur um einen Kommentar in einem Blog zu hinterlassen, gleich einen OpenID-Account einrichten zu müssen, finde ich auch recht heftig. Dem unbedarften Internetuser ist die Einrichtung einer OpenID z.B. my myopenid.com garantiert zu kompliziert. Außerdem steht über den Kommentaren bei Blogger.com dann die nicht besonders schicke OpenID irgendwas.myopenid.com. Häßlich! Als Alternative bleibt dann nur eine eigene Domain, auf der man im Header der Standardseite folgendes einfügt:

<!-- OpenID -->
<link rel="openid.server" href="http://www.myopenid.com/server" />
<link rel="openid.delegate" href="http://irgendwas.myopenid.com/" />

Genau das habe ich dann auch für meine Frau gemacht und so kann Sie mit der OpenID tialotta.de ihre Kommentare auf Blogger.com hinterlassen. Was für ein Gefrickel!

Arduino: Serial port ‚COMx‘ already in use

Endlich bin ich stolzer Besitzer eines Arduino Duemilanove. In den Wartezeiten während eines größeren Software-Updates habe ich im Büro schon mal einen ersten Test durchgeführt. Die IDE ließ sich problemlos auf Windows 7 installieren und ein erstes „Hello World“ war schnell geschrieben. Es funktionierte auf anhieb wunderbar.

Nun habe ich das gute Stück mit nach Hause genommen, um am Wochenende das Board besser kennenzulernen und erste Basteleien zu starten. Doch leider gelang es mir nicht, das Board mit meinem Notebook unter Windows  7 anzusprechen. Der Serial-Monitor der IDE lieferte immer nur: „Serial port ‚COM13‘ already in use.“ Ich habe alles mögliche probiert, aber ohne Erfolg. In einem Forum las ich dann, dass andere das gleiche Problem hatten und es behoben haben, in dem Sie Kopien der Java-RXTX-Library gelöscht haben. Erster Gedanke: „Na, wenn das mal kein Versionskonflikt ist.“ Und so war es dann auch.

Die Lösung war ganz simple: Nach dem Einspielen der neuesten Java-Version (derzeit Java 6 Update 17) funktionierte alles wie es sollte und meine Arduino sprach auch mit meinem Notebook.

Suche gute Vorsätze für 2010

Diesen Wunsch werdet ihr in den letzten Tagen bestimmt schon öfter gehört haben, aber dennoch wollte ich es auch nochmal loswerden.

Ich wünsche euch allen ein tolles und erfolgreiches Jahr 2010 – der Agenda zum Trotz.

Habt ihr eigentlich „Gute Vorsätze“ für 2010? So was wie

  • mit dem Rauchen aufhören,
  • Keller aufräumen,
  • ein besserer Mensch sein,
  • den Quellcode immer sofort kommentieren,
  • endlich Unit-Testing konsequent benutzen,
  • englische Fachbegriffe auch englisch aussprechen (mit AJAX  ist nicht immer der Sohn des Königs von Salamis gemeint),
  • erst überlegen dann coden,
  • WordPress-Plugins immer auch WPMU-kompatibel programmieren,
  • … ?

Ich würde mir ja auch gerne irgend etwas Sinnvolles vornehmen, aber mir fällt partout nichts ein. Wenn ihr also ein paar Vorschläge habt, so sind sie herzlich willkommen.